Wie wird man Pickel los?

Pickel sind ärgerlich und der Schönheit abträglich. Sie treffen den einen oder die eine mehr als den anderen. Akne, wie man die Pickel auch nennt, ist eine Hautkrankheit, von der fast alle Jugendlichen betroffen sind. In den späteren Lebensjahren löst sich das Problem meist von selbst. Doch von den Jugendlichen können bis zu 30 Prozent zumindest zeitweise so stark betroffen sein, dass sie medizinische Hilfe benötigen.

Akne

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Zunächst einmal hat die Akne hormonelle Gründe, die im Zusammenhang mit der Pubertät stehen. Doch kann sie auch durch zu hohe UV-Strahlung verursacht werden. Ebenso kann sie durch Kosmetika und andere Ursachen, dazu können auch Stress und Rauchen gehören, begünstigt werden. Wenn die Pickel stören, dann ist ein Besuch beim Hautarzt, dem Dermatologen, anzuraten.

Eines hilft nicht: das „Ausdrücken“ der Pickel. Das sei gleich am Anfang gesagt. Meist wird dadurch der Eiter in den Pickeln in tiefere Hautschichten eingebracht, sodass eine Entzündung die Folge ist. Dann dauert der Heilungsprozess, bis der Pickel verschwunden ist, eben etwas länger.

Apotheke

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Was hilft gegen Pickel? Waschen des Gesichts und der betroffenen Körperstellen ist eine der Maßnahmen. Aber nicht mit reinem Wasser, sondern mit einem Zusatz von verschiedenen Säuren, die man in der Apotheke kaufen kann, damit der Säureschutzmantel der Haut verbessert wird. Das klingt schlimm, doch ist da beispielsweise auch Zitronensäure gemeint, die man auch in Lebensmitteln findet. Dazu gibt es Cremezubereitungen, die allerdings eine längerfristige Behandlung erfordern. Deckstifte und ähnliche kosmetische Mittel helfen nur oberflächlich und für kurze Zeit. Und auch andere Mittel sollte man nur nach Rücksprache mit dem Hautarzt anwenden.

Falls die Pickel bakteriell bedingt sind, ist eine Behandlung mit Antibiotika angezeigt. Bei Frauen können die Pickel, wenn sie hormonelle Ursachen haben, durch entsprechende Medikamente bekämpft werden. Da ist ärztliche Beratung unabdingbar, weil die Behandlung mit erwünschten und unerwünschten Nebenwirkungen verbunden sein kann.

Die Ernährung oder Allergien haben übrigens keine Auswirkungen auf die Pickel, auch wenn das manchmal angenommen wird.

Was tun bei Pickeln?

Grundsätzlich gilt: Hände weg von Mitessern und Pickeln! Meist wird durch Drücken und Quetschen alles nur noch schlimmer. Der Talg wird dadurch nämlich in noch tiefere Hautschichten gedrückt. Durch unsachgemäße Behandlung von Pickeln und Mitessern werden Bakterien verteilt. Das kann schwere Erkrankungen wie zum Beispiel Augenkrankheiten zur Folge haben. Gehen Sie deshalb besser zu einer ausgebildeten Fachkraft oder zum Arzt. Dort werden Mitesser und Pickel fachgerecht entfernt.

Pickel 300x199 Was tun bei Pickeln?

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Wer es aber doch nicht lassen kann, sollte sich unbedingt an einige wichtige Regeln halten.

  • unbedingt mit dem Drücken warten, bis sich ein Eiterpickel gebildet hat und nicht schon bei einem leichten Druck- und Spannungsgefühl anfangen zu drücken, denn dadurch verschlimmert sich die Infektion und dauert es dauert noch länger, bis der Pickel verschwindet
  • den Pickel dazu mit einem desinfizierenden Mittel betupfen und das gelbe Köpfchen vorsichtig mit einer ebenfalls desinfizierten Nadel aufstechen;
    danach auf keinen Fall drücken, sondern nur ein Papiertuch auf den Pickel legen und die austretende Flüssigkeit aufsaugen;
    Wenn Sie jetzt glauben, Sie müssten an dem Pickel drücken, weil alles raus muss – Stop! Damit sorgen Sie nur dafür, dass sich der Pickel neu entzündet; dadurch können sogar Narben entstehen.
  • Die aufgestaute Flüssigkeit tritt von allein aus, lassen Sie den Pickel also in Ruhe. Nach kurzer Zeit zeigt sich nur noch ein Sekrettröpfen, welches Sie auch vorsichtig abnehmen sollten. Danach desinfizieren Sie den Pickel noch einmal. Mitesser können mit Hilfe von Strips (im Handel erhältlich) schonend und ohne Drücken entfernt werden.
  • Bei ausgeprägter Akne und bei schweren Akne-Formen sollten Sie sollten Sie diese Tipps auf keinen Fall anwenden. Aknetoilette (eine fachgerechte Entfernung von Aknepusteln und –pickeln) wird in der Regel von den Krankenkassen bezahlt.
  • Übrigens: Vermehrte sportliche Aktivität hilft gegen Pickel und Akne wobei im Sommer darauf geachtet werden muss, dass man sich danach den Schweiß gut abwäscht. Reinheit ist oberstes Gebot.