Posted on Nov 18, 2009 under Krankheiten |
Leider handelt es sich bei Erbkrankheit Chorea Huntington (engl. Huntington’s disease) um eine, bis zum heutigen Tag, unheilbare Erkrankung des Nervensystems, die sich in Form von Bewegungsstörungen und verschiedenen psychischen Symptomen äußert und meist ca. 15 Jahre nach dem Auftreten der ersten Symptome und nach einem stets schweren Verlauf zum Tod führt.

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Obwohl, wie bereits erwähnt, bis heute keine Behandlung bzw. Therapie bekannt ist, die zum dauerhaften Aufhalten oder sogar zur Heilung führt, können dennoch verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um den Verlauf der Krankheit zumindest zu verlangsamen. In diesem Zusammenhang kann z.B. der Einsatz verschiedener Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein, indem diese die Zellen vor oxidativem Stress bewahren. Auch die generelle Anpassung der Ernährung des Patienten an dessen erhöhten Energie- und Zuckerbedarf, sowie die auftretenden Schluckbeschwerden sind hierbei empfehlenswert.
Des Weiteren soll auch das Medikament Riluzol durch seine reduzierende Wirkung auf die Glutamatausschüttung zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs beitragen. Von enormer Bedeutung sind allerdings auch die physiotherapeutischen, ergotherapeutischen, sowie die logopädischen Behandlungen, die alle anderen Therapien begleiten sollten und die bei den Patienten einer Verbesserung der Bewegungsfähigkeit, der Sprache und der Schluckfähigkeit dienen.
Im Allgemeinen ist es außerdem sehr zu empfehlen, dass sich sowohl der Patient selbst, als auch seine Angehörigen, aufgrund der enormen (u.a. emotionalen) Schwere ihrer Situation gleichzeitig auch in eine psychologische Behandlung begeben.
Posted on Okt 23, 2009 under Erkältungen |
Zunächst ist es natürlich wichtig, den direkten Kontakt zu erkälteten Personen zu meiden und empfindliche Körperteile wie Ohren, Füße und Hände vor der Kälte zu schützen.
Außerdem gibt es einige bewährte Hausmittelchen, wie zum Beispiel verschiedene Säfte. Rote Rüben Saft ist ein Bakterien- und Virenkiller, roter Traubensaft gibt Ihnen neue Kraft und Karottensaft kann Ihre Atemwege stärken.
Um Ihr Immunsystem zu stärken hilft neben viel Obst auch ein regelmäßiger Gang in die Sauna oder Kneipp´sches Wassertreten. Auch Zink ist sehr wichtig, denn auch das stärkt das Immunsystem. Zink ist zum Beispiel in Eiern, Getreide und Hühnerbrust enthalten.
Mit viel Schlaf (min. 8 Stunden) beugen Sie einer Immunschwächung vor.
Viele Bakterien sammeln sich im Mundraum, daher ist es auch wichtig, täglich zu gurgeln, mit den entsprechenden Präparaten, oder aber mit purem Aloe Vera Saft.
Sollte es Sie dann doch einmal erwischen gilt die Regel “viel Tee trinken”
Gegen Erkältungen allgemein hilft Hagebuttentee, da er viel Vitamin C enthält. Melissentee beruhigt, sodass man besser schlafen kann und bekämpft gleichzeitig Viren und Bakterien.
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Kamillentee gegen Erkältungen hilft, dieser trocknet die Schleimhäute aus, was den Körper anfälliger macht.
Posted on Okt 08, 2009 under Medizin Wegweiser |
Der Wunsch nach einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Man fragt sich jedoch “Ist Bio wirklich besser?”. Nachdem BIO lange Zeit nur in Naturkostkostläden, Reformhäusern oder beim Bio-Bauer zu finden war, ist es heute möglich, bereits bei allen bekannten Supermarktketten und Discountern Bio-Produkte zu kaufen. Die Preise sind erschwinglich und von Jedermann bezahlbar. Insbesondere Obst und Gemüse direkt vom Bio-Bauer ist besonders beliebt, da durch Subventionen durch die EU die Preise auf einem niedrigen Niveau gehalten werden können. In dieser Beziehung ist Bio wirklich besser und hat damit schon einmal gepunktet.

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Doch wie viel Bio ist in diesen Produkten tatsächlich enthalten? Ist Bio drin, wo “Bio” drauf steht? Der Verbraucher kann sich grundsätzlich am sogenannten BIO-Siegel orientieren, mit dem Bio-Produkte gekennzeichnet sind. Denn auch für Bio-Produkte gibt es einen Ermessensspielraum, in dem Zusatzstoffe hinzugefügt werden dürfen!
Entscheidend ist für den Verbraucher allerdings heute nicht nur, was drin ist, sondern auch, woher die Produkte kommen. Die sogenannte Warenrückverfolgung ist seit 2004 möglich. So hat der Verbraucher die Möglichkeit herauszufinden, wer beispielsweise der Erzeuger der Bio-Kartoffel ist, wer diese verarbeitet hat und welcher Händler sie in seinem Sortiment vertreibt.
Wer eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit Bio-Produkten anstrebt, ohne das monatliche Budget zu strapazieren, hat auf diese Weise eine sehr gute Möglichkeit, zu prüfen, wie viel BIO auch tatsächlich in seinen Lieblingsprodukten drin steckt. Und mal beim Bio-Bauern vorbeizuschauen und sich zeigen zu lassen, wie er mit Düngung, Ernte und Haltbarkeit seiner Erzeugnisse umgeht – darauf sind die Landwirte sehr stolz und lassen sich auch gerne auf die Finger gucken – ist nicht nur informativ, sondern klärt sicher auch manche Unsicherheit bei bestimmten Lebensmittelunverträglichkeiten. Wäre schön, wenn auch die genetisch veränderte Bio Tiernahrung das von sich behaupten könnte. Übrigens bekommt sogar Werbung jetzt ein Gütesiegel.
Posted on Aug 21, 2009 under Medizin Wegweiser |
5 häufige Allergien und wie man ohne Medizin dagegen ankommt
Heutzutage leiden immer mehr Menschen unter Allergien. Doch nicht immer muss man direkt auf Medikamente zurückgreifen. Manchmal kann es schon helfen, seine Umgebung dementsprechend zu verändern.
Leidet jemand unter Heuschnupfen, meistens verursacht durch Hausstaubmilben, muss darauf geachtet werden, Matratzen und Bettwäsche speziell für Allergiker zu haben. Des Weiteren sollte es vermieden werden, Teppiche in der Wohnung auszulegen. Auch darf die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht über 50 Prozent steigen. Außerdem wichtig is das Vorhandensein eines Pollenfilter bei Fahrten mit dem eigenen Auto, dem der Freundin oder mit einem billigen Mietwagen.
Heuschnupfenallergiker sollten sich in den Monaten Mai bis Juli so wenig wie möglich im Freien aufhalten, da in dieser Zeit der Pollenflug am stärksten ist. Wiesen und Getreidefelder am Besten ganz meiden und auch sportliche Aktivitäten im Freien unterlassen. Fenster tagsüber nicht öffnen.
Wer unter einer Latexallergie leidet, tut gut daran, den jeweiligen Arzt bei einem Arztbesuch darüber zu informieren, damit er nicht mit Latexhandschuhen, sondern mit Ersatzprodukten behandelt wird. Das gleiche gilt natürlich bei Einkäufen von medizinischen Artikeln oder Produkten (u.a. auch Kondome), die Gummi enthalten. Hier ist immer auf die Produktangabe zu achten. Auch können Pflanzen wie der Ficus Benjamini eine Latexallergie auslösen.
Genau wie bei der Latexallergie sollte auch bei einer Nahrungsmittelallergie immer genau auf die Inhaltsstoffe der verschiedenen Produkte geachtet werden. Es gibt bei einer Nahrungsmittelallergie allerdings auch die Möglichkeit einer Ernährungsalternative, die man im Vorfeld aber mit seinem Arzt abklären sollte.
Sonnenallergiker sollten direkte Sonne meiden, aber auch im Schatten ist Vorsicht geboten. Von Vorteil wäre es immer leichte Kleidung zu tragen, damit die Sonne nicht direkt an die Haut kommt. Wer trotzdem nicht auf ein Sonnenbad verzichten möchte, sollte die Haut in kleinen Schritten daran gewöhnen. Natürlich dann auf gar keinen Fall auf Sonnenschutzmittel verzichten, diese gibt es auch speziell für Sonnenallergie. Diese dürfen dann aber keine Fett und Emulgatoren enthalten. Auch Produkte mit ätherischen Ölen sollten nicht verwendet werden. Die Einnahme vom Kalzium kann die Überempfindlichkeit der Haut verringern.