Süssstoffe, Quelle: Wikipedia
Leckermäuler aufgepasst: Weißer und brauner Zucker sind schon seit geraumer Zeit in Verruf gekommen, andere Möglichkeiten sich das Leben zu versüßen findet man in Agavendicksaft, Honig, Ahornsirup, aber auch Zuckerrübensirup. So enthalten die besprochenen Süßungsmittel im Gegensatz zu raffiniertem weißen Zucker und Süßstoff auch Mineralstoffe, Vitamine oder Spurenelemente.
Ahornsirup
Das attraktive Süßungsmittel nordamerikanischer Indianervölker wird auch in unserer Küche zunehmend beliebter. Der dünnflüssige bernsteinfarbene Sirup wird aus dem Saft junger Ahornbäume gewonnen. Ahornsirup besitzt einen würzigen Eigengeschmack und ist bei weitem nicht so süß wie Zucker. Er eignet sich hervorragend zum Süßen von Müslis, Crêpes und Süßspeisen. Aufgrund des aufwendigen Herstellungsverfahrens ist der Sirup nicht unbedingt günstig und sollte nur sparsam verwendet werden.
Agavendicksaft
Der beliebte Agavendicksaft wird aus einer mexikanischen Agavenart gewonnen, aus der auch Tequila hergestellt wird. Der hell- bis dunkelgelbe Dicksaft besitzt eine neutrale Süße und kann deshalb nicht nur für Süßspeisen und Getränke, sondern auch in der Kuchenbäckerei unproblematisch verwendet werden.
Honig
Das populärste natürliche Süßungsmittel ist zweifelsohne Honig. Er eignet sich zum Süßen von Getränken, Süßspeisen, Kuchen und Gebäck, wobei jedoch Einiges zu beachten ist. Je nach Pflanzenart wird auch der Eigengeschmack des Honigs bestimmt. So schmeckt etwa Kastanienhonig sehr nach Karamell und sogar ein wenig herb und sollte nur bei gewissen Speisen verwendet werden. Für unerhitzte Speisen kommt kalt geschleuderter Honig infrage, für erhitzte hingegen der preisgünstige erhitze Honig.
Zuckerrübensirup
Dieser Sirup wird aus Zuckerrübenkraut gewonnen und enthält einen hohen Zuckeranteil, zudem sind etliche Mineralstoffe enthalten. Sein Geschmack ist leicht karamellartig und er eignet sich gut zum Süßen von Desserts aber auch als Backzutat, vor allem für die Weihnachtsbäckerei.
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