Was tun bei einer Erkältung?

Die Erkältung…

… ist eine Infektion der oberen Luftwege durch Viren. Meist kommt es auch zu einer Sekundärinfektion mit Bakterien.

Die Erkrankung ist ansteckend, ist aber meist innerhalb einer Woche wieder abgeklungen. Je nach Anfälligkeit, erkältet man sich etwa zwei- bis viermal im Jahr und zwar hauptsächlich in den kalten Monaten.

Erkältungsbeschwerden

  • Husten, Schnupfen, Bronchities
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Halsschmerzen, Heiserkeit
  • Mandel- und Mittelohrentzündungen (oft bei Kindern)
  • Manchmal auch Übelkeit und Bauchschmerzen
  • Erschöpfung, Abgeschlagenheit
  • Kopf- und Gliederschmerzen
Erkältung 300x198 Was tun bei einer Erkältung?

Dieter Karner@flickr

Was kann man selbst dagegen tun?

  • Viel trinken (Schleimlösung, Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts)
  • Gurgeln bei Halsentzündungen
  • Einige Tage Bettruhe
  • Wadenwickel/Eiskompressen in den Liesten (bei Fieber)
  • Thymian-Produkte verwenden (desinfizieren die Schleimhäute, hemmen die Keimbildung, erleichtern das Abhusten)
  • Zwei Teller Hühnersuppe am Tag (wirkt wie Nasenspray (die weißen Blutkörperchen werden gehemmt – dadurch läuft die Nase nicht mehr so stark))

Was unterscheidet eine normale Erkältung von einer Grippe?

Kopf- und Gliederschmerzen

Grippe: stark und plötzlich

Erkältung: gering

Fieber

Grippe: plötzlich und sehr hoch (über 40°C) 3-4 Tage lang

Erkältung: kaum Fieber, manchmal erhöhte Temperatur

Schnupfen

Grippe: kaum

Erkältung: stark

Husten

Grippe: stark, trocken und stoßweise

Erkältung: häufig

Abgeschlagenheit und Entkräftung

Grippe: stark und plötzlich

Erkältung: gering

Wann sollte man den Arzt aufsuchen?

  • Bei bakterieller Infektion mit grün-gelben Schleim
  • Bei Verdacht auf Mittelohr-, Mandel-, Stirnhöhlen- und Nasennebenhöhlenentzündung
  • Wenn das Fieber hoch ist und mehr als 2-3 Tage anhält

Alte und abwehrgeschwächte Menschen sowie Herz- und Astmakranke sollten eher zum Arzt gehen

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