Die Erkältung…
… ist eine Infektion der oberen Luftwege durch Viren. Meist kommt es auch zu einer Sekundärinfektion mit Bakterien.
Die Erkrankung ist ansteckend, ist aber meist innerhalb einer Woche wieder abgeklungen. Je nach Anfälligkeit, erkältet man sich etwa zwei- bis viermal im Jahr und zwar hauptsächlich in den kalten Monaten.
Erkältungsbeschwerden
- Husten, Schnupfen, Bronchities
- Schüttelfrost, Fieber
- Halsschmerzen, Heiserkeit
- Mandel- und Mittelohrentzündungen (oft bei Kindern)
- Manchmal auch Übelkeit und Bauchschmerzen
- Erschöpfung, Abgeschlagenheit
- Kopf- und Gliederschmerzen
Was kann man selbst dagegen tun?
- Viel trinken (Schleimlösung, Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts)
- Gurgeln bei Halsentzündungen
- Einige Tage Bettruhe
- Wadenwickel/Eiskompressen in den Liesten (bei Fieber)
- Thymian-Produkte verwenden (desinfizieren die Schleimhäute, hemmen die Keimbildung, erleichtern das Abhusten)
- Zwei Teller Hühnersuppe am Tag (wirkt wie Nasenspray (die weißen Blutkörperchen werden gehemmt – dadurch läuft die Nase nicht mehr so stark))
Was unterscheidet eine normale Erkältung von einer Grippe?
Grippe: stark und plötzlich
Erkältung: gering
Fieber
Grippe: plötzlich und sehr hoch (über 40°C) 3-4 Tage lang
Erkältung: kaum Fieber, manchmal erhöhte Temperatur
Schnupfen
Grippe: kaum
Erkältung: stark
Husten
Grippe: stark, trocken und stoßweise
Erkältung: häufig
Abgeschlagenheit und Entkräftung
Grippe: stark und plötzlich
Erkältung: gering
Wann sollte man den Arzt aufsuchen?
- Bei bakterieller Infektion mit grün-gelben Schleim
- Bei Verdacht auf Mittelohr-, Mandel-, Stirnhöhlen- und Nasennebenhöhlenentzündung
- Wenn das Fieber hoch ist und mehr als 2-3 Tage anhält
Alte und abwehrgeschwächte Menschen sowie Herz- und Astmakranke sollten eher zum Arzt gehen

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