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Es gibt fünf Hauptgruppen, welche von der Hochdruckliga als Medikamente der ersten Wahl empfohlen werden:

  • Kalzium-Antagonisten
  • Beta-Blocker
  • Diuretika
  • ACE-Hemmer
  • AT1-Antagonisten

Rasmussen College - Green Bay@Flickr

Mit welchen Medikamenten die Behandlung beginnt, hängt zum Beispiel davon ab, ob es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geben könnte und ob bzw. welche zusätzlichen Erkrankungen vorliegen. Asthmatiker sollten beispielsweise keine Beta-Blocker einnehmen. Dagegen profitieren Hochdruckpatienten nach einem Herzinfarkt vor allem von Beta-Blockern. Die einzelnen Wirkstoffgruppen werden von der Hochdruckliga insgesamt gleichwertig bewertet.

Des Öfteren werden zwei oder mehrere Wirkstoffe miteinander kombiniert. Die Patienten können entweder eine Tablette, die mehrere Wirkstoffe enthält oder mehrere Tabletten, die weniger Wirkstoffe enthalten, schlucken. Eine individuelle Dosisanpassung der Komponenten erlaubt die freie Kombination. Manche Patienten akzeptieren die fixe Wirkstoffkombination besser, weil sie dann nur eine Tablette schlucken müssen.

Was tun bei Chorea Huntington?

Leider handelt es sich bei Erbkrankheit Chorea Huntington (engl. Huntington’s disease) um eine, bis zum heutigen Tag, unheilbare Erkrankung des Nervensystems, die sich in Form von Bewegungsstörungen und verschiedenen psychischen Symptomen äußert und meist ca. 15 Jahre nach dem Auftreten der ersten Symptome und nach einem stets schweren Verlauf zum Tod führt.

stevendepolo@flickr

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Obwohl, wie bereits erwähnt, bis heute keine Behandlung bzw. Therapie bekannt ist, die zum dauerhaften Aufhalten oder sogar zur Heilung führt, können dennoch verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um den Verlauf der Krankheit zumindest zu verlangsamen. In diesem Zusammenhang kann z.B. der Einsatz verschiedener Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein, indem diese die Zellen vor oxidativem Stress bewahren. Auch die generelle Anpassung der Ernährung des Patienten an dessen erhöhten Energie- und Zuckerbedarf, sowie die auftretenden Schluckbeschwerden sind hierbei empfehlenswert.

Des Weiteren soll auch das Medikament Riluzol durch seine reduzierende Wirkung auf die Glutamatausschüttung zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs beitragen. Von enormer Bedeutung sind allerdings auch die physiotherapeutischen, ergotherapeutischen, sowie die logopädischen Behandlungen, die alle anderen Therapien begleiten sollten und die bei den Patienten einer Verbesserung der Bewegungsfähigkeit, der Sprache und der Schluckfähigkeit dienen.

Im Allgemeinen ist es außerdem sehr zu empfehlen, dass sich sowohl der Patient selbst, als auch seine Angehörigen, aufgrund der enormen (u.a. emotionalen) Schwere ihrer Situation gleichzeitig auch in eine psychologische Behandlung begeben.

Impfen gegen die Schweinegrippe

Die zunehmende Anzahl an Schweinegrippefällen in Deutschland und gerade in USA und Ukraine sprechen wohl grundsätzlich für eine Impfung. Dafür sprechen die aktuellen Meldungen in den Medien über steigende Zahlen der Menschen, die an Schweinegrippe erkrankt sind und auch die Meldungen von mehreren Toten – Letztere wohl mit Vorerkrankungen. Jedoch scheint aktuell noch unklar zu sein, ob die in den deutschen Impfseren enthaltenen Zusatzstoffe nun tatsächlich gefährlich sind oder eher nicht. Zahlreiche Mediziner raten sogar bereits von einer Impfung gegen die Schweinegrippe ab, da bestimmte Zusatzstoffe offensichtlich mit erheblichen Risiken behaftet seien. In anderen Ländern z. B. in den USA sind scheinbar andere Impfstoffe als in Deutschland im Einsatz. Aufgrund der vielen noch unbeantworteten Fragen kann es sinnvoll sein, sich nur gegen die “herkömmliche Grippe” impfen zu lassen. Somit kann ggf. vermieden werden, das eigene Immunsystem durch noch unbekannte Wirkstoffe zusätzlich zu schwächen.

Insbesondere für Risikopatienten d.h. also für Kinder, chronisch Kranke, Schwangere und ältere Menschen kann die Impfung mit noch nicht genügend erprobten Wirk- und Zusatzstoffen besonders gefährlich werden. Und im Falle von möglicherweise auftretenden Komplikationen liegen ggf. noch keine oder zu wenig valide Erkenntnisse für wirksame Therapieformen vor. Eine zu vorschnelle Impfung gegen die Schweinegrippe um jeden Preis macht vor diesem Hintergrund sicherlich wenig Sinn – hier kommt es nicht zuletzt auf den Einzelfall und die Meinung des Facharztes an.

Als Abschluss eine Frage an den geschätzten Leser: Werden Sie sich impfen lassen gegen die Schweinegrippe?

Mittel gegen Migräne

Heutzutage leiden viele Menschen an Migräne. Migräne ist nicht nur ein einfacher Kopfschmerz. Der Betroffene leidet unter starken und stechenden Kopfschmerzen, welche sich meist halbseitig befinden. Migräne kann zu Übelkeit bis hin zum Erbrechen führen, Betroffene weisen außerdem eine Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht auf. Die Krankheit ist sehr komplex und kann mit unterschiedlichen Symptomen und in unterschiedlichen Schweregraden auftreten, daher sollte die Behandlung immer individuell auf den entsprechenden Patienten angepasst sein. Es gibt diverse Mittel, gegen Migräne anzukämpfen. Man muss nicht zwingend sofort Medikamente einnehmen. Bei leichteren Schmerzen würde es sich empfehlen, sich in einen abgedunkelten Raum zu legen und sich keinerlei Geräuschen auszusetzen. Auch Einreibungen mit Pfefferminzöl auf der Stirn können den Schmerz lindern.
Medikamente wie Paracetamol u.A. können innerhalb einiger Minuten den Schmerz lindern, allerdings sollte man sich nach dem Einnehmen auch keinem weiteren Stress aussetzen und sich eher in einer ruhigen Umgebung aufhalten.
Heutzutage gibt es auch die Methode der Akupunktur, bei welcher die Akupunkturpunkte des Körpers durch Einstechen einer Nadel gereizt werden. Auch diese Methode verringert auf Dauer Migräneattacken, bis sie eventuell kaum bis garnicht mehr auftauchen.
Bei einer sehr starken Migräneattacke ordnet der Arzt dem Patient meist sogenannte Triptane an, Medikamente, die in Form von Schmelztabletten, als Nasenspray oder Injektion aufgenommen werden können.
Bei häufigen und starken Kopfschmerzen sollte man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, damit dieser eine Diagnose machen kann. Dann kann man sich über die weiteren Behandlungsmöglichkeiten aufklären lassen.