Posted on Aug 31, 2010 under Medizin Wegweiser |
Zur Behandlung von Neurodermitis gibt es zahlreiche Verfahren. Im Laufe der Zeit hat man insgesamt festgestellt, dass die Krankheit Neurodermitis gut zu behandeln ist. Bei der Behandlung spielen viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Im nachfolgenden werden mehrer Mittel gegen Neurodermitis auf gezeigt.
Zur Linderung gegen Juckreiz werden von Ärzten meisten spezielle Cremes und Salben verschrieben, da sie sehr hohe Erfolgschancen besitzen, dem Patienten einen reibungslosen Ablauf seines Alltags zu verschaffen. Zur Linderung von Neurodermitis wird häufig das Mittel Kortison eingesetzt. Da aber dieses Mittel eine Vielzahl von unerwünschten Nebenwirkungen mit sich bringt, wird dieses Mittel nur für kurze Zeit angewandt. Nebenwirkungen sind zum Beispiel Hautverdünnung, Streifenbildung und bei starker Anwendung sogar Leberschädigungen. Jedoch gibt es seit kurzem auch Salben wie zum Beispiel Protopic, Elidel und Douglan, die die gleiche Wirksamkeit haben wie Kortison. Diese Mittel wirken als sogenannte Calcineurinhemmer und halten das lokale Immunsystem der Haut zurück. Sie hemmen Entzündungen und verhelfen der Heilung von Ekzeme. Dennoch muss man sagen, dass diese neuen Medikamente nicht bei allen Betroffenen helfen und das es selten auch zu erheblichen Nebenwirkungen wie Hautinfektionen kommen kann.
Aber man kann auch versuchen sich selber zu helfen mit natürlichen Mitteln. Man kann zum Beispiel bestimmte Reize meiden. Das heißt, dass man heiße und kalte Temperaturen, schonende Kleidung aus Baumwolle anzieht und bei Kleidung nur wenig Waschmittel benutzt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die tägliche Körperpflege. Denn bei typischen Betroffenen von Neurodermitis besitzen sie eine sehr trockene und empfindliche Haut, die einer entsprechenden Pflege bedarf. Dazu gehört eine kurze, lauwarme Dusche mit harnstoffhaltigen Präparaten.
Zum Abschluss kann man sagen, dass Neurodermitis keine komplette Lebensumstellung erfordert und das es zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten gibt, die ein beschwerdenfreies Leben ermöglichen.
Posted on Aug 24, 2010 under Medizin Wegweiser |
Der Wunsch nach einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Man fragt sich jedoch “Ist Bio wirklich besser?”. Nachdem BIO lange Zeit nur in Naturkostkostläden, Reformhäusern oder beim Bio-Bauer zu finden war, ist es heute möglich, bereits bei allen bekannten Supermarktketten und Discountern Bio-Produkte zu kaufen. Die Preise sind erschwinglich und von Jedermann bezahlbar. Insbesondere Obst und Gemüse direkt vom Bio-Bauer ist besonders beliebt, da durch Subventionen durch die EU die Preise auf einem niedrigen Niveau gehalten werden können. In dieser Beziehung ist Bio wirklich besser und hat damit schon einmal gepunktet.

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Doch wie viel Bio ist in diesen Produkten tatsächlich enthalten? Ist Bio drin, wo “Bio” drauf steht? Der Verbraucher kann sich grundsätzlich am sogenannten BIO-Siegel orientieren, mit dem Bio-Produkte gekennzeichnet sind. Denn auch für Bio-Produkte gibt es einen Ermessensspielraum, in dem Zusatzstoffe hinzugefügt werden dürfen!
Entscheidend ist für den Verbraucher allerdings heute nicht nur, was drin ist, sondern auch, woher die Produkte kommen. Die sogenannte Warenrückverfolgung ist seit 2004 möglich. So hat der Verbraucher die Möglichkeit herauszufinden, wer beispielsweise der Erzeuger der Bio-Kartoffel ist, wer diese verarbeitet hat und welcher Händler sie in seinem Sortiment vertreibt.
Wer eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit Bio-Produkten anstrebt, ohne das monatliche Budget zu strapazieren, hat auf diese Weise eine sehr gute Möglichkeit, zu prüfen, wie viel BIO auch tatsächlich in seinen Lieblingsprodukten drin steckt. Und mal beim Bio-Bauern vorbeizuschauen und sich zeigen zu lassen, wie er mit Düngung, Ernte und Haltbarkeit seiner Erzeugnisse umgeht – darauf sind die Landwirte sehr stolz und lassen sich auch gerne auf die Finger gucken – ist nicht nur informativ, sondern klärt sicher auch manche Unsicherheit bei bestimmten Lebensmittelunverträglichkeiten. Wäre schön, wenn auch die genetisch veränderte Bio Tiernahrung das von sich behaupten könnte. Übrigens bekommt sogar Werbung jetzt ein Gütesiegel.
Posted on Aug 17, 2010 under Krankheiten |
Leider handelt es sich bei Erbkrankheit Chorea Huntington (engl. Huntington’s disease) um eine, bis zum heutigen Tag, unheilbare Erkrankung des Nervensystems, die sich in Form von Bewegungsstörungen und verschiedenen psychischen Symptomen äußert und meist ca. 15 Jahre nach dem Auftreten der ersten Symptome und nach einem stets schweren Verlauf zum Tod führt.

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Obwohl, wie bereits erwähnt, bis heute keine Behandlung bzw. Therapie bekannt ist, die zum dauerhaften Aufhalten oder sogar zur Heilung führt, können dennoch verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um den Verlauf der Krankheit zumindest zu verlangsamen. In diesem Zusammenhang kann z.B. der Einsatz verschiedener Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein, indem diese die Zellen vor oxidativem Stress bewahren. Auch die generelle Anpassung der Ernährung des Patienten an dessen erhöhten Energie- und Zuckerbedarf, sowie die auftretenden Schluckbeschwerden sind hierbei empfehlenswert.
Des Weiteren soll auch das Medikament Riluzol durch seine reduzierende Wirkung auf die Glutamatausschüttung zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs beitragen. Von enormer Bedeutung sind allerdings auch die physiotherapeutischen, ergotherapeutischen, sowie die logopädischen Behandlungen, die alle anderen Therapien begleiten sollten und die bei den Patienten einer Verbesserung der Bewegungsfähigkeit, der Sprache und der Schluckfähigkeit dienen.
Im Allgemeinen ist es außerdem sehr zu empfehlen, dass sich sowohl der Patient selbst, als auch seine Angehörigen, aufgrund der enormen (u.a. emotionalen) Schwere ihrer Situation gleichzeitig auch in eine psychologische Behandlung begeben.
Posted on Aug 10, 2010 under Erkältungen |
Gerade zur Herbstzeit kann man sich leicht erkälten. Einer Erkältung kann man vor allem vorbeugen, indem man sein Immunsystem mit einer ausgewogenen, vitaminreichen Ernährung und ausreichend Bewegung an frischer Luft stärkt. Doch gerade bei einem plötzlichen Herbsteinbruch kann man sich schnell erkälten. Dann kann man sich entweder mit allerlei Mitteln aus der Apotheke oder verschiedenen Hausmitteln behelfen. Nicht nur bei einer Erkälttung, dann aber besonders, ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Am Tag sollten dem Körper mindestens zwischen 2,5 und 3 Liter an Flüssigkeit zugeführt werden. Am besten eignen sich Wasser und Kräutertees, die den Magen schonen. Insgesamt sollte auf eine leichte Ernährung gachtet werden, die den Magen nicht zu sehr belastet.
Die für eine Erkältung typischen Halsschmerzen kann man lindern, indem man Salzwasser gurgelt und damit die Keime abtötet. Für ihre hustenlindernde Wirkung ist außerdem die Zwiebel bekannt. Sie wird geschält und in Scheiben geschnitten. Wenn man diese Scheiben dann mit reichlich Zucker bestreut und ein paar Stunden in einem Glas aufbewahrt, bildet sich bald ein Sirup, der getrunken wird und den Hustenreiz deutlich mildert. Leidet man unter starkem Schnupfen, können Nasensprays mit Salzwasser kurzfristig Linderung verschaffen. Außerdem sind Nasenspülungen, ebenfalls mit Salzwasser, und regelmäßiges Inhalieren geeignet, um den Schnupfen zu bekämpfen. Mit der Wärme von Brustwickeln, die man über nacht wirken lässt, steigert man nicht nur sein persönliches Wohlbefinden, sondern kann auch ein hartnäckiger Husten gelöst werden. Wendet man diese Tipps an, wird sich die Erkältung bald legen.